Starlink mag die bekannteste Satellitenkonstellation sein, aber die Konkurrenz schläft nicht. Mehrere Unternehmen und Staaten arbeiten an eigenen Netzwerken, um den Milliardenmarkt des Internets aus dem All zu erobern.
Die Wettbewerber
Amazon (Project Kuiper): Jeff Bezos' Raumfahrtunternehmen plant eine Konstellation von über 3.000 Satelliten. Die ersten kommerziellen Dienste sollen 2026 starten.
OneWeb: Bereits operational mit über 600 Satelliten. Das Unternehmen konzentriert sich auf Geschäftskunden und Regierungen.
China: Die staatliche GuoWang-Projekt plant 13.000 Satelliten. Peking will Unabhängigkeit von westlichen Anbietern sicherstellen.
Europa: Das IRIS²-Projekt der EU soll bis 2030 operational sein und strategische Unabhängigkeit gewährleisten.
"Der Markt für Satelliteninternet ist groß genug für mehrere Anbieter. Wir rechnen mit einem Marktvolumen von über 100 Milliarden Dollar bis 2030."
Die technische Herausforderung
Satelliten im Low Earth Orbit (LEO) bieten geringere Latenzzeiten als geostationäre Satelliten, erfordern aber eine dichte Vernetzung. Starlink hat bereits über 7.000 Satelliten im Orbit – ein Vorsprung, den Konkurrenten nur schwer aufholen können.
Die größte Hürde ist jedoch nicht technischer Natur: die Frequenzvergabe. Die ITU reguliert den Orbit und die Funkfrequenzen. Wer zuerst startet, hat Vorteile.
Investment-Perspektiven
Der Satellitenmarkt bietet verschiedene Investitionsmöglichkeiten:
- Betreiber: SpaceX/Starlink, Amazon, Eutelsat
- Hersteller: Airbus, Thales, Boeing
- Launch-Dienste: SpaceX, Rocket Lab
- Ground-Equipment: Komponentenhersteller
SpaceX & Starlink
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